E-Commerce Analytics: So steigerst Du Deine Umsätze

E-Commerce Analytics
E-Commerce Analytics

Betreiber von Onlineshops, die ihr Werbebudget bestmöglich investieren möchten, arbeiten mit Webanalyse-Tools wie Google Analytics. Laut Statistik werden 50 % aller Seiten im WWW mit dieser E-Commerce Analytics Software getrackt. Für eine noch schnellere Auswertung der Datenflut sorgen über eine API mit Analytics verbundene Zusatztools wie Analytics Pro.

E-Commerce Analytics für Online Shops

Viele Inhaber von Online Shops sind zugleich E-Commerce Manager. Bist Du im Onlinehandel tätig, weisst Du, wie wichtig die Arbeit eines E-Commerce Managers ist: Ein Online Shop benötigt dieselbe Aufmerksamkeit wie eine herkömmliche Firmenwebseite oder der Blog. Sein Content muss regelmässig gepflegt, die Artikel Daten müssen korrekt und aktuell sein. Denn schliesslich möchtest Du ja möglichst viele Besucher in Deinen Online Shop locken. Und sie zu Kunden machen. Darüber hinaus bist Du daran interessiert, Dein Google Ranking zu verbessern. Sind die Besucher schliesslich Kunden, möchtest Du sie natürlich behalten. Als erfahrener Onlinemarketing Manager ist Dir ausserdem klar, dass Du Dich gegen die zunehmende Konkurrenz durchsetzen musst. Daher solltest Du unbedingt E-Commerce Analytics Tools nutzen. Wie wichtig sie für Deinen Online Shop sind und wofür Du sie einsetzen kannst, erläutere ich Dir hier in einem kurzen Überblick.

E-Commerce Analytics für mehr Kunden und Umsatz

Betreibst Du als Online Shop Inhaber regelmässig Analytics, kannst Du mit den richtigen Tools Deinen Marketing-Erfolg spürbar verbessern. Dafür musst Du sie allerdings konsequent und so häufig wie möglich einsetzen. Und die erhaltenen Ergebnisse in Deine Entscheidungen einfließen lassen. Denn sonst ergeht es Dir wie den 28 % Online Shops, die zwar E-Commerce Analytics anwenden, aber letztlich nicht wissen, wie sie die gemessenen KPIs marketingtechnisch umsetzen sollen.

Wie Du mit Analytics höhere Umsätze erzielst

Ohne E-Commerce Analytics weisst Du nicht, in welche Richtung sich Dein Business entwickelt. Denn fallende Umsatzzahlen können viele Ursachen haben. Diese musst Du als E-Commerce Manager schnellstmöglich finden und beseitigen. Marketing-Experten gehen davon aus, dass Shopbetreiber sich sogar mit einfachen Indikatoren wie Conversion Rate und Bounce Rate dauerhaft Mehrumsätze von 5 bis 7 Prozent sichern können. Die konsequente Beobachtung diverser KPIs gibt Dir noch mehr Möglichkeiten an die Hand. Die folgenden Tipps helfen Dir als Onlinemarketing Manager

  • Umsätze
  • Reichweite
  • Conversionrates
  • Neukundenanzahl
  • die Bindung bestehender Kunden an Deinen Shop

zu erhöhen. Und mögliche Verluste rechtzeitig zu begrenzen.

Faktoren, die über Deinen Verkaufserfolg entscheiden

Grundlage Deines Geschäftserfolgs ist eine technisch einwandfrei performende Webseite mit hoher Benutzerfreundlichkeit. Die Sicherheit der Online-Transaktionen garantieren eine SSL-Verschlüsselung und ein spezielles Sicherheitssiegel. Denn damit entsprichst Du dem Wunsch vieler Verbraucher nach Datensicherheit. Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, wer wann was kauft. Und wie oft und warum er/sie das tut. Du untersuchst mithilfe Deiner E-Commerce Analytics den Traffic und die Conversion Rate sowie das Verhalten der Besucher und Käufer in Deinem Shop. Auskunft geben Dir Schlüsseldaten wie

  • Besucherzahl (Indiz für die Reichweite Deines Shops)
  • Backlinks (Hinweis darauf, wer zu Deiner Zielgruppe gehört)
  • Anzahl der Seitenaufrufe (Zeichen, welche Seiten besonders beliebt sind)
  • am häufigsten eingegebene Suchbegriffe
  • Absprungrate (Bounce Rate, Hinweis auf mögliche Probleme mit der Seite oder ihrem Content)

Tools für E-Commerce Analytics

Viele Shopbetreiber sind beim Thema Analytics unsicher, welche Tools sie verwenden sollen. Kleine Online Shops haben meist nur ein niedriges Werbebudget und verzichten daher auf teure Webanalyse-Software. Da es jedoch eine grosse Anzahl guter kostenfreier Tools gibt, kommen auch sie auf ihre Kosten. Bekanntestes Beispiel ist Google Analytics, das in der Basisversion kostenlose Tool von Google. Mit seiner Unterstützung erhältst Du wichtige Informationen über

  • Besucheranzahl
  • besuchte Produktseiten
  • Dauer des Aufenthalts auf diesen Produktseiten
  • die am häufigsten gewählten Keywords
  • Anzahl der Warenkorbabbrüche
  • Abbruchseite
  • Conversion Rate
  • von ihnen genutzte Geräte und Browser
  • Seitenladezeit
  • demografische und sonstige Merkmale der Besucher

Letztere gewinnst Du indirekt aus den im CRM gespeicherten Kundendaten. Zur Erhebung dieser Informationen bindest Du einen individuellen Tracking-Code in den Quellcode ein.
Die Ermittlung des genutzten Browsers ist wichtig, um zu erfahren, auf welchen Browser Dein Shop überwiegend abgestimmt sein sollte.

Google Analytics lässt sogar In-Page-Analysen zu, sodass Du den Content und das Design einzelner Produktseiten überprüfen kannst. Mithilfe dieses Tools kannst Du sogar den Erfolg Deiner bezahlten AdWords Anzeigen messen und auswerten. Hast Du ein Google Ads-Konto, kannst Du tracken, wie viele Klicks Anzeigenversion A verglichen mit Version B erzielt. Wertest Du mit Google Analytics Anzeigenschaltungen über Dein Ads-Konto aus, erfährst Du sogar, wie lange Besucher zur Durchführung der jeweiligen Zielaktion benötigen. Zur Verknüpfung mit Deinem Ads-Konto brauchst Du allerdings ein kostenpflichtiges Google Analytics Premium-Tool.

Solche zusätzlichen Werkzeuge liefern Dir darüber hinaus eine API für die Einbindung der Social Media. Auch das beliebte AdSense ist über eine spezielle API zugänglich. Wie Du Google Analytics am besten nutzt, zeigen dir viele Blogbetiräge. Ein weiteres sinnvolles Webanalyse-Tool ist Analytics Pro. Die App zeigt Dir sämtliche von Google Analytics zusammengetragene Daten in einem übersichtlichen Dashboard dargestellt auf Deinem Mobilgerät an. Möchtest Du deine Google Analytics Daten automatisch nach Excel exportieren, hilft Dir Nextanalytics dabei.

Wie Du Deine E-Commerce Analytics anwendest

Hast Du Deine Analysetools erfolgreich installiert, trackst Du das Besucher- und Kundenverhalten mindestens einmal täglich während der laufenden Werbekampagne und später alle zwei bis drei Tage. Diese kurzen Zeitabstände geben Dir die Gelegenheit, kurzfristig auf Veränderungen zu reagieren. Ein Beispiel: Stellst Du beim Tracken der Absprungrate fest, dass diese bei einem bestimmten Produkt deutlich höher ist, musst Du Dir die betreffende Artikelseite genauer anschauen. Warenkorbabbrüche erfolgen oft aus technischen Gründen (Seitenweiterleitung funktioniert nicht richtig) oder infolge fehlerhafter Daten im Content. Ein weiterer Grund für eine hohe Bounce Rate kann ein zu hoher Verkaufspreis sein.

Aus den mithilfe der E-Commerce Analytics gewonnenen Daten leitest Du entsprechende Massnahmen ab. Stellst Du als E-Commerce Manager bei einem höherwertige Produkt eine überdurchschnittlich hohe Retourenquote fest, befragst Du alle Kunden, die den jeweiligen Artikel zurückgeschickt haben. Wurde dieser beispielsweise beim Transport beschädigt, musst Du eine stabilere Verpackung wählen. Führst Du regelmässig Analytics durch, kannst Du Deine Stammkunden mit besonderen Aktionen enger an Dich binden und sogar passive Käufer reaktivieren. Du schaust Dir an, welche Artikel sie bevorzugt kaufen und unterbreitest ihnen dazu Angebote mit Treuerabatt.

Fazit

Eine regelmässig vorgenommene Webanalyse bringt Shopbetreibern viele Vorteile. Um allerdings wirklich erfolgreich zu sein, müssen sie die gewonnenen Ergebnisse in konkrete Massnahmen umsetzen.

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